Greetsiel - ein "Puppenstubenort"

In Greetsiel, dem "Puppenstubenort" mit ca. 1.500 Einwohnern, dümpeln Krabbenkutter im Hafenbecken und aus heimeligen Gasthäusern dringen verführerische Düfte in die engen Gassen. Die Zwillingsmühlen, das Museum "Poppinga's Alte Bäckerei" mit Teestube und Galerie sowie die evangelische Kirche begeistern den Besucher.

Greetsiel Hafen
Greetsiel © Sebastian Baller

Greetsiel mit seinen unzähligen malerischen Winkeln und Gassen, gepflastert mit rotem Klinker, dem verträumten Hafen und historischen Bauten bietet all das, was man von der Waterkant erwartet. So wie der Fischerort mit seinen 25 Krabbenkuttern von und mit dem Tourismus lebt, hat sich auch das Leben der Fischer verändert. Sie müssen nun nicht mehr des Nachts in See stechen, wenn Hochwasser herrscht, denn mit der Eindeichung der Leybucht wurde eine neue Schleuse angelegt. Seitdem ist der Hafen von Greetsiel unabhängig von den Gezeiten. Übrigens sind mehr als 10 Prozent der 250 deutschen Krabbenkutter in Greetsiel beheimatet.

Aber auch wenn die Schiffe zum Fang ausgelaufen sind, gibt es in Greetsiel genug zu sehen und zu fotografieren sowieso, wobei die schönen Türen der kleinen Häuser besonders beliebt sind. Gepflegte Gaststätten locken schon allein durch ihr Äußeres. Zeit für "Krintstut mit Botter", Rosinenbrot mit Butter, oder, wenn einem der Wind um die Nase pfeift, für den "Schietwettertee" oder auch den hochprozentigen "Auktionatoren Söpke" sollte sein.

Sehenswertes

Greetsieler Gassen
Greetsiel © Sebastian Baller

Das Greetsieler Haus, in dem sich "Poppinga's Alte Bäckerei" befindet, wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts gebaut. Heute ist es ein Museum, in dem die alte Backstube und zahlreiche Ausstellungsgegenstände eine Vorstellung vom Bäckereihandwerk in früheren Zeiten vermitteln. Zum Haus gehören auch eine Teestube mit kleinem Teeladen sowie eine Galerie.

Das Greetsieler "Witthus" ist eine erste Adresse. Die Deichlammfilets sind hausgebeizt, der Apfelkuchen kommt vom Blech, und Krabben werden nur wirklich fangfrisch serviert.

In "Schoof's Mühlencafé" ist das Mühlenbrot aus Vollwertmehl einzigartig in der Region. Es schmeckt zu Leberwurst, Schinken oder kalten Fischspezialitäten. Natürlich gibt es auch Kaffee, Kuchen und Tee.

Der historische Bau des Hotels "Hohes Haus" von 1696 wurde 1995 nach umfangreicher Restaurierung mit der Dependance "Alte Pastorei" wiedereröffnet. Die Zimmer bieten wunderschöne Ausblicke auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des alten Fischerdorfes wie das Siel, den alten Marktplatz, die Kirche und den Hafen mit seinen Krabbenkuttern.

Seit 1984 findet alljährlich das beliebte Internationale Drachenfest in Greetsiel statt. Auch das Kinderdrachenbasteln eine Woche vor dem Drachenfest ist mittlerweile eine feste Einrichtung. Wenn die bunten Drachen in den Himmel steigen, kommen jung und alt auf ihre Kosten.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Greetsiel sind seine "Zwillingsmühlen". Beide Windmühlen sind zweistöckige Galerieholländer. Die östliche rote Mühle (Schoof's Mühle) wurde im Jahre 1921, die westliche grüne vereinseigene Mühle schon 1856 erbaut. Am 28.10.2013 sind durch einen Orkan Kappe, Flügel und Galerie der grünen Greetsieler Zwillingsmühle zerstört worden, befinden sich aber durch zahlreiche Spenden im Wiederaufbau. Dieses Wahrzeichen von Greetsiel darf bei einem Besuch dieses Ferienortes nicht ausgespart werden.

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